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12.08.2004 Der Verkauf per Internet bringt dem Handel Zusatzumsätze, vor allem bei PC-Zubehör, Tonträgern und Consumer Electronics. Die Angst, das Internet nähme dem Einzelhandel Umsatz weg, ist unbegründet: Rund 15 Prozent der Ladenumsätze haben ihren Ursprung in der Online-Recherche des Kunden. Außerdem wären etwa zwei Drittel des Online-Geschäfts ohne Web ganz unterblieben und hätten nicht zu Käufen im Laden geführt. Sie bilden damit einen echten Mehrumsatz. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Handelsforschung, Köln. Während des Kaufs wechseln die Verbraucher zwischen verschiedenen Kanälen. 26,5 Prozent der Befragten informieren sich vor dem Kauf im stationären Geschäft via Internet - und zwar umso intensiver, je länger sie das Netz bereits nutzen. Vor dem Online-Kauf sehen sich 22,7 Prozent im Laden um. Die so genannte Kannibalisierungswahrscheinlichkeit zwischen Internet und stationärem Handel schwankt je nach Branche: Während bei Uhren und Schmuck 59 Prozent der Online-Käufe auch ohne Internet zustande gekommen wären, sind es bei Consumer Electronics nur 17,8 Prozent. Dazu passt auch ein weiteres Ergebnis: Vom Internet zum Kauf verführen lassen sich wesentlich mehr Männer als Frauen. An der Studie nahmen 932 Personen teil. Quelle: Emarket 120804
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